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Telekom will Flatrates (fast) abschaffenSurfen bis der Arzt kommt? Bald nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr für Telekom-Kunden. Denn der Kommunikationsriese will die Internetflatrate de facto abschaffen. Ziel der Telekom ist es, bis 2016 alle Festnetzkunden an einen Vertrag zu binden, der ein Maximum an Traffic hat. Als Internettraffic wird der Datenfluß bezeichnet, den ein Computer mit dem Internet austauscht. Gemessen wird der Traffic in Byte. Die meisten dürften das durch ihren Handyvertrag kennen. So gibt es Volumenbegrenzung bei Smartphones, die auf das Internetzgreifen. Die kleinsten Pakete bewegen sich zwischen 250 Megabyte (kurz: MB) und 300 MB. Es gibt aber auch welche mit 1 Gigabyte (kurz GB) oder noch mehr. Je höher das Volumen, desto teurer ist der Mobilfunkvertrag. Ist das bestellte Monatsvolumen erreicht, wird der Zugang zwar nicht gesperrt, jedoch auf eine sehr geringe Geschwindigkeit gedrosselt. D.h. das man dann beispielsweise Vidoes auf Youtube nicht mehr “ruckelfrei ansehen kann, und der Download von Filmen, Musik, pof-Dokumenten dauert erheblich länger. Gleiches gilt für das Abrufen von E-Mails oder Softwareupdates. Diese Trafficbegrenzung soll jetzt nicht nur bei Handyverträgen zur Anwendung kommen, sondern auch bei den Festnetzkunden der Telekom. Als Telekomkunde kann man dem nur auf zwei Wegen entgehen: Entweder, man wechselt auf einen sehr teuren Internettarif bei der Telekom, oder man wechselt zu einem anderen Telefon- und Festnetzanbieter, wie z.B. 1und1. Letzteres ist zu empfehlen. Hilfe beim Umstieg? c.tietgen@negteit.com
Stand 01.05.2013
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