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Content ist Trumpf

Nach dem großen Erfolg des Web 2.0 wird das Internet jetzt eine weitere Veränderung erfahren. Natürlich wie immer schleichend. Und wenn es dann alle bemerkt haben, wird von einer „plötzlichen Veränderung“ des World-Wide-Web gesprochen.

Die bekannten Internetgrößen haben die Nutzer. Der Wert der Unternehmen wird sogar an der Börse nach der Mitgliederzahl berechnet, und nicht mehr nach dem eigentlichen Wert des Unternehmens. Und so sind die großen Internetriesen schlicht überbewertet(?).

Die heutigen Branchenriesen steigen und fallen mit dem Zuwachs oder dem Schwund ihrer aktiven Mitglieder.

Kleine Unternehmen haben kaum eine Chance, sich auf dem Markt zu behaupten. Sie verfügen weder über nennenswerte Besucherzahlen, noch ist ihr Onlineangebot auch nur annähernd so bekannt, wie das von den „großen Brüdern“. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Unternehmen des Big Business die Marschrichtung vorgeben.

Selbst wenn mit großen Summen in Werbung investiert wird, sind die Ergebnisse oft bestenfalls als „knapp“ zu bezeichnen.

Tatsache ist: Wer heute mit einem Web 2.0-Projekt an den Start geht, der hat ein schwierigen Bereich ausgewählt, indem ein Erfolg so gut wie undenkbar geworden ist. Man müsste mindestens deutlich besser sein, als seine Konkurrenz. Ein solches Projekt zu realisieren ist fast unmöglich.

 

Die Großen haben die Nutzer - die kleinen haben den Content

Doch die kleinen Webdesigner haben etwas, das den Großen fehlt. Und ganz ohne dem geht es nicht. Und das ist Content. Die Nutzer, die in Social-Networks ihr „Online zu Hause“ haben, brauchen trotzdem weiterhin – aussagekräftige - Informationen.

Egal ob das Thema aus dem Bereich der Gesundheit, des Handels, der Nachrichten (etc.) geht: Die Mitglieder der großen Webdienste greifen immer auf Websites zurück, die gesuchte Inhalte bieten. Und diese Inhalte werden dann in den Social-Networks mit anderen Nutzern ausgetauscht und diskutiert.

Und genau hier können kleine Webdesigner durchaus ganz groß herauskommen. Denn gut recherchierte Informationen ziehen Nutzer an. Und diese sorgen dann auch automatisch – und kostenlos – für neue Nutzer. Und so wird ein kleiner Schneeball zu einer Lawine.

Eine solche Lawine kann man auch selbst lostreten, indem man die eigene Website oder einen Artikel daraus in einer Themengruppe des Social-Networks verlinkt, und so für die Verbreitung sorgt.

Letztlich spielen diese Links auch eine Rolle, wenn man an den Bereich SEO denkt. Die großen Online-Communities spielen nämlich gerade auch hier durchaus eine Rolle, die es zu berücksichtigen gilt.

In den großen Kommunikationsplattformen selbst befindet sich nämlich gar kein Content. Und wer gezielt nach Informationen sucht, der findet bestenfalls Links, aber keinerlei Inhalte in der Community. Der User ist de facto gezwungen sein geschlossenes Web 2.0 zu verlassen, um die gesuchten Infos auch zu finden und für sich nutzen zu können.

Und so haben ganz besonders die Websites eine Zukunft, die sich auf ein Thema spezialisiert haben. Und hier braucht es dann nicht nur „Copy & Paste“-Texte (=Urheberrechteverletzung), sondern wirkliche eigene Inhalte. Und diese machen die meiste Arbeit – in jeder Hinsicht.

Für einen Artikel über eine DIN A4-Seite braucht man dann schon mal zwei Tage. Auf den ersten Blick ist das natürlich unrentabel. Aber jeder Text wird nur einmal geschrieben, und ist dann dauerhaft verfügbar … und so rechnet es sich am Ende dann doch – sogar ganz gut.

 

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